Unsere Familie, bestehend aus meinem Mann Michael, mir (Andrea) und unseren drei Töchtern Angelina, Lea und Valentine, lebt gemeinsam mit unseren Tieren am Rande einer Kleinstadt.
Wir sind davon überzeugt, das gemeinsames Leben mit Tieren eine Bereicherung ist. Denn es birgt bei weitem mehr Vorteile, als alle aufzuzählende Nachteile und so war es für uns keine Frage, unserem Kindern ein solches " Aufwachsen" erleben zu lassen. Die Erfahrungen die wir bis jetzt gesammelt haben bestätigen uns darin! Es ist verblüffend zu sehen wie reich das Leben ist, welche Überraschungen es für den Einzelnen birgt und was daraus wird - in jeglicher verantwortlichen Hinsicht...

Ganz bewusst entschlossen wir uns, einen Australien Shepherd in unsere Familiengefüge aufzunehmen. Die Farbe spielte für uns keine Rolle, das Geschlecht war ein ausschlaggebendes Argument, da bereits ein alter Rüde in unserem Haushalt lebte.
Dann fanden wir in einer kleinen und sehr verantwortungsvollen privaten Aufzucht unsere Amy (America).
Sie war und ist es auch heute einfach bezaubernd. Das Verhalten ihrerseits und die Charakteristik, die uns ausführlich beschrieben wurde - war genauso wie wir uns unseren "Familienzuwachs" vorstellten.
Nun ist unsere "Kleine" stattliche 3 Jahre alt und hat sich genauso in unser Puzzle eingefügt, wie wir es uns erträumt haben. (Vielen Dank, an Isa und Markus von der Schöllkopf-Ranch)

Jetzt können wir aus eigener Erfahrung bestätigen, diese Hunde sind in ihrer "urigen-Natürlichkeit" WIRKLICH" etwas ganz besonderes.
Viele Recherchen setzten dort an, das Auswanderungswellen nach Amerika und Australien die Urväter dieser Prachttiere mitbrachten. Eine weitere und ebenso belegte, besagt jedoch, dass es beschriebene Überlieferungen über Indianerhunde gibt, welche eine Schulterhöhe von ca. 60 cm erreichten und dem Wolf sehr ähnlich waren.


Die Hunde eines jeden Indianerstammes besaßen ihre eigene, sehr variationsreiche Färbung. Das dichte Fell konnte einfarbig oder bunt gescheckt sein. Sie wurden als sehr intelligent, verträglich und anpassungsfähig beschrieben. Die Indianerhunde bewachten und beschützten das Lager, halfen dabei das Wild zu suchen und zu treiben, dienten als Zugtiere oder hüteten frei lebende Pferde. Aus mündlichen Überlieferungen und der Art der Beisetzung geht hervor, dass die in Gräbern gefundene Hunde den Toten als Führer und Pfadfinder im Unbekannten dienen sollten. Letztendlich vermischten sie sich mit den von den Siedlern mitgebrachten Hunden. Die Geschichte des Australian Shepherd beginnt ungefähr dort, wo die der Indianerhunde aufhört. Seine Entstehung liegt weitestgehend im Dunkeln, ist jedoch eng verknüpft mit der Besiedlung des amerikanischen Westens.
Welche Version auch immer die richtige ist, mag jeder für sich herausfinden.