Name America vom Schöllkopf
Rufname Amy
DOB 12.02.2005
Farbe Red-Tri
Augenfarbe amber
Rute lang
Augen frei (lt. Dr. Müller, Heinsberg)
Hüfte frei (lt. Dr. Müller, Heinsberg)

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Also sie wurde am 12.02.05 geboren und ich sah sie das erste Mal im zarten Alter von 5 Wochen. Ich sah sie und sie sah mich an.
Diesen Blick tief in mein Herz, versenkt sie auch heute noch. Es gibt jeden Tag solche kurze Augenblicke, die einem dann vorkommen wie eine Ewigkeit, es sind die unterschiedlichsten Anlässe doch immer wieder auf´s Neue gleich intensiv.
Der letzte war, als sie ihr erstes Baby gebar.
In diesem Moment dachte ich, was ist wenn eins so wird wie sie?
Dieses kleine Wesen, was das Licht der Welt erblickte ....war es.
Die kleine Amber ist wie sie!
Das war so ein Moment, sie sah tief in mich und ich in sie und dann sind wir miteinander.
Tja, nun bin ich wohl etwas abgeschweift, also America (ger. Amy) kam mit ca. 10 Wochen zu uns nach Hause. 2 Std. Autofahrt überstand sie schlafend auf dem Schoße unsere ältesten Tochter. Zu Hause wurde sie dann unserem Felix jetzt 14 jährig vorgestellt und der Kater ließ auch nicht lange auf sich warten.
Amy, nahm alles gelassen schließlich war sie ja nicht alleine.
Sie inspizierte die Umgebung, der Radius wurde immer größer - sie immer hungriger und müder.
Nachdem sie satt war, bezog sie auf meinem Schoß ihre Stellung und blieb von diesem Moment an mein Schatten.
Gerne begleitet sie unsere Familie bei Ausflügen, zu Pferd, am Fahrrad, in den Bergen, zum Schwimmen in den See, gerne auch in der Nordsee bei Sturm und Hagel, ins Restaurant zum Spielplatz und zur Hundeschule.
Wenn sie losziehen soll, im Wissen das ich nicht mitgehe so bedarf das eine ausdrückliche Order meinerseits, dann ist es in Ordnung spätestens wenn ich außer Sichtweite bin.
Sie liebt Kinder in allen Alterstufen, denn es ist ja dadurch nie langweilig.
Ihr sicherer Instinkt, dort zu sein wo jemand sie braucht ist enorm aus- geprägt. Sie spürt ob sie trösten, beschützen, begrüßen oder begleiten soll und darf.
Kurz um sie ist zur rechten Zeit am richtigen Ort, Spiel-Spaß sind genau- so Zielorte wie Trauer und Leid.

Verblüfft hat unsere Kleine mich mit ca. 16-20 Wochen durch klare Hütesignale. Die Reaktion unseres Apallousa-Wallach, war ihr schlichtweg zu langsam, ich hatte meine Aufforderung noch nicht vollständig konkretisiert - da machte sie ihm bereits " Beine".
Ab da wusste ich, welche weiteren Anlagen Amy in sich barg.
Klar war, für uns darauf zu achten das sich ihr Hüteinstinkt nicht verselbstständigt. Durch liebevolle, konsequente Erziehung (von allen) ist sie heute sichere Begleiterin in Flur und Feld. Egal ob mehrere Reiter dabei sind, oder ob es vorbei oder durch Weiden von Rindern und Schafen geht.
Wobei sie wirklich gerne würde....
Ihren gesunden Schutzinstinkt, bewies sie mir bei einer unheimlichen Begegnung mit einem Mann, der sich im Gebüsch versteckt hielt, bis wir auf ungefähr 10 Meter herangekommen waren. Ich hatte zuvor schon bemerkt, dass sie angespannt war und so staksig ging. Sie verbellte den Busch schaute zu mir begann zu knurren. So hatte ich sie vorher noch nie erlebt. Als ich bei angelangt war sprang dieser Typ aus den Ästen und suchte schnell das Weite. Es war schon dunkel und neblig dazu, sie lief Bellend ein Stück hinterher, kam aber sofort auf mein Rufen zu mir.
Doch sie knurrte danach immer noch vereinzelt.
Ich bin mir sicher, sie würde niemals weglaufen um ihre Haut zu retten, wenn von uns jemand in Gefahr wäre.
Auch unsere Alten Blinden Hund beschützt sie vor anderen Hunden, die dürfen nicht alle zu ihm und zu nah bzw. zu ruppig schon gar nicht.
Zu Hause ist sie jedoch in die Rolle der Rudelführerin unter den 4-Beinern gerutscht.
Unseren Tieren ist sie genauso wie allen 2-Familienmitgliedern, einschließlich der Omas u. Freunde der Kinder freundlich und souverän.
Fremden gegenüber souverän bis neutral - sie kennt halt viele Menschen.
Ihr Territorium verteidigt sie, bzw. eigentlich reicht ihre Präsenz - es kommt selten zur Abfrage dieses Rechtes.
Für mich speziell ist sie eine wunderbare Bereicherung im Leben.
Sie nimmt wie ein Barometer meine Stimmungen auf und ist für mich da in guten und schlechten Zeiten.
Sie half mir in meiner Rehabilitationszeit nach einem Unfall (Schädelhirntrauma mit Lähmungen und Sprachstörungen). Sie ist immer ausgeglichen auch wenn Spaziergänge und andere Aufgaben aufs Minimum beschränkt werden müssen. Das akzeptiert sie, ohne ein anderweitiges Ventil zu suchen.
Heute weiß ich das um so mehr zu schätzen, weil ich weiß was an Arbeitsblut in ihr steckt.